Benjamin Kalberlah
Was bedeutet Wut für mich?
Wut ist für mich an erster Stelle ein Signal: Spätestens wenn ich Wut spüre, erkenne ich, dass etwas schief gelaufen ist, dass meine Grenzen unmerklich überschritten wurden und dass ich nicht bei mir und meinen Werten war. Wut ist zugleich eine Kraftquelle, die mich zu Schritten ermächtigt, welche mein überangepasstes Ich nicht wagt.
Was hat mich auf den Weg zur Wut geführt?
Als Jugendlicher wurde mir die Wut genommen bzw. sie wurde derart sanktioniert, dass ich sie weggedrückt habe – mit allen negativen Konsequenzen. Erst die Arbeit in Männer-Kreisen hat mir einen ganz neuen Blick auf diese Emotion eröffnet und heute weiß ich, dass wenig die Erfahrung einer gemeinsam kanalisierten und richtig gelebten Wut in einem solchen Kreis erreicht.
Was sollen Teilnehmende aus meinem Kurs mit nach Hause nehmen?
Ziel ist die Annahme und Integration der Emotion Wut und so das Beschreiten eines dritten Weges von Männlichkeit: Ein Weg, der Empathie, Rücksichtnahme und ein Leben von Gefühlen verbindet mit Kraft, Präsenz und Klarheit. So finden Teilnehmer die Kraft, sich als moderner Mann zu behaupten, sich von toxischen Strukturen loszusagen und zugleich ihrer Seele treu zu bleiben und ihren Wert zu sehen.
Mein Angebot in der wutwerkstatt
Workshop „Präsenz statt Pose – Wut als Teil moderner Männlichkeit“
Für Männer mit einem Wunsch nach moderner Männlichkeit: Wut wird Teil deines inneren Kompasses – neben Empathie, Mut und Verantwortung. Ergebnis: Präsenz, Klarheit und Verbindung in Familie, Arbeit und Freundschaft.
Ein dreistündiger Workshop am 13.03.2026 von 18 Uhr bis 21 Uhr
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